Hier wird die Gemütlichkeit gepflegt

Brauchtum & Geschichte, Theater & Tanz

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Der Heimatabend der Trachtengruppe Risch-Rotkreuz lockte das Publikum in Scharen an.

Risch – Eine heimelige Kulisse mit einem Holzhaus vor einem von sanften Hügeln umrahmten See liess erahnen, dass der Heimatabend der Trachtengruppe Risch-Rotkreuz von Gemütlichkeit geprägt sein wird. Präsidentin Marianne Zemp freute sich über die Anwesenheit zahlreicher Trachtenfreunde und Delegationen, die sich im vollbesetzten Dorfmattsaal in Rotkreuz auf ein unterhaltsames Programm freuten.

Die Kindertanzgruppe unter der Leitung von Gaby Ulrich und der Mithilfe von Doris Wismer begeisterte gleich zu Beginn mit dem Reigen «Wie de Wind». Die 4-jährige Arwen Baur und ihre 5-jährige Freundin Emilia Walker eroberten freudig winkend die Herzen des Publikums im Nu. Arwen Baur erzählte nach dem Auftritt übers ganze Gesicht strahlend: «Ich habe meinen Eltern gewinkt, und sie haben mir zurückgewinkt. Ich glaube, sie waren stolz darauf, dass ich so gut getanzt habe.» Gute, harmonische Tänze bot auch die Trachtengruppe Flühli unter der Leitung von Susan Schmidiger-Felder, während der Ansager Seppi Schärli aus Littau das Publikum mit träfen Witzen und lustigen Sketcheinlagen zum Lachen brachte. Das Fyrabe Chörli unter der Leitung von Claudia Aregger und Cècile Thalmann an der Handorgel legte mit seinen freudig vorgetragenen Liedern Zeugnis seines Könnens ab, genauso wie Jakob Käppeli, Fabian Amstutz und Ueli Birrer, die als Alphorntrio Holzklänge dem Publikum langanhaltenden Applaus entlockten.

Lachsalven für den «Knechtentanz»

Eine besonders lustige Einlage bot die Tanzgruppe Männer mit dem «Knechtentanz». Auf einbeinigen Melkstühlen sitzend – hin und wieder ums Gleichgewicht ringend – heimsten sie auf offener Szene Lachsalven des begeistert klatschenden Publikums ein. Marianne Zemp, die sich am Ende des Heimatabends bei allen Beteiligten, den Freunden und Gönnern der Trachtengruppe Risch-Rotkreuz und dem sichtlich erfreuten Publikum bedankte, meinte zu Recht: «Die vielen glücklichen und zufriedenen Gesichter des Publikums im Saal, die unseren Heimatabend sichtlich genossen haben, sind der beste Beweis, dass es sich lohnt, Traditionen aufrechtzuerhalten.» (Martin Mühlebach)