Als Ursin mit «seinem» Quartett auf die Reise ging

Musik, Theater & Tanz

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Ruedi Häusermann wendet sich für einmal kleineren Bühnen zu: In einem theatralisch-musikalischen Kammerspiel geht ein kurliger Orchesterwart mit Musikern auf Reisen.

Zug – Eigentliche sollte Ursin organisieren, planen, Korrespondenz führen… Aber zu gern mischt er sich ein, wenn das Ensemble probt. Kritisch und konstruktiv tut er leidenschaftlich das, wofür er nicht zuständig ist. Immer mehr wird Ursin Teil des musikalischen Geschehens. Dann startet die grosse Tournee des Kubus Quartetts, um die Bühnen der Welt zu erobern. Klingende Träume und ordinärer Alltag wechseln sich munter ab.

«Letzter Aufruf für Ursin und Kubus» heisst das theatralische Konzert, das klingende Kammerspiel aus der Feder von Ruedi Häusermann (*1948). Bekannt ist der Schweizer Komponist und Regisseur in erster Linie für seine beachteten Engagements an grossen Opern- und Theaterhäusern in der Schweiz und in Deutschland. Mit dem Kammerstück wird das Format intimer und kompakter. Es ist eine kleine, feine Hommage an Häusermanns langjährigen künstlerischen Wegbegleiter , den Zuger Herwig Ursin. Mit dem Kubus Quartett arbeitet Häusermann mit dieser Produktion zum ersten Mal auf solche Weise zusammen. Mit dem Ensemble entwickelte Häusermann seine Kompositionen weiter.

Mit «Letzter Aufruf für Ursin und Kubus» ist Ruedi Häusermann im Theater Casino Zug zu Gast – am Donnerstag, 31. Januar, um 20 Uhr. (fae)