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Alle BeiträgeDas Seefest findet auch 2018 statt
Der Stadtrat hat gestern einen einmaligen Kredit von 100 000 Franken für das diesjährige Zuger Seefest beschlossen und die Ausrichtung an einen «alten Bekannten» vergeben.

Auch in diesem Jahr kann das traditionelle Zuger Seefest durchgeführt werden. Dies teilte die Stadt Zug gestern Nachmittag, 21 Minuten nach Beginn der Sitzung des Grossen Gemeinderats der Stadt Zug (GGR), in einer Medienmitteilung mit. Die Diskussion rund um das traktandierte Postulat der SVP-Fraktion zum Zuger Seefest fiel wenige Minuten später entsprechend kurz aus. Doch davon später.
Die Organisation des Fests übernimmt Daniel Schärer, Veranstalter des «Zug Sports Festival» und von «Aegeri on Ice», schreibt der Stadtrat in seiner Mitteilung und ergänzt: «Der Stadtrat von Zug unterstützt das Seefest 2018 mit einem einmaligen Beitrag von 100 000 Franken.»
Erfahrener Organisator
Ende Januar dieses Jahres informierte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) den Stadtrat darüber, dass der Verein FFZ das Zuger Seefest nicht mehr organisieren und durchführen werde. Als Gründe führte die Feuerwehr personelle, organisatorische und finanzielle Aspekte an. Wegen der Medienresonanz zu diesem Entscheid interessierten sich bei der Stadt Zug fünf Veranstalter für eine Weiterführung und die Organisation des Seefestes, führt der Stadtrat weiter aus: «Aus den eingereichten Konzepten überzeugte dasjenige von Daniel Schärer am meisten.» Als Veranstalter des «Zug Sports Festival», dem ehemaligen «Boardstock-Festival», und «Aegeri on Ice» verfüge das Team um Daniel Schärer zudem über Erfahrungen mit der Organisation und Durchführung von grösseren Anlässen.
An seiner gestrigen Sitzung hat der Stadtrat für die Durchführung des Seefestes den genannten Beitrag beschlossen. Dieser ist mit der Auflage verknüpft, dass ein Feuerwerk im bisherigen Rahmen stattfinden wird.
Rückzug des Vorstosses
Das Postulat sei zu spät, denn dessen Anliegen seien bereits alle erfüllt, sagte Richard Rüegg im Namen der CVP zu Beginn der genannten kurzen Diskussion. Und Karin Hägi (SP) sagte: «Auch wir hätten den Antrag gestellt, wenn uns die CVP nicht zuvor gekommen wäre.»
Er ziehe das SVP-Postulat zurück, sagte Philip C. Brunner, wehre sich aber gegen den Vorwurf, dieses sei zu spät. «Denn ohne das Postulat hätten wir jetzt ja vielleicht gar keine Lösung.» (Charly Keiser)