Sonntag 20. Oktober 2019

Stadtführung: Zuger Jugendbewegungen in den 80er-Jahren

Brauchtum & Geschichte, Kunst & Baukultur

Museum Burg Zug, Zug

  • Datum 20.10.2019  14:00 - 16:00
  • Ort Museum Burg Zug, Zug
  • Link
  • Preis CHF 15.00
  • Kategorie Stadtführung, Weitere Museum / Sehenswürdigkeiten
  • Zielgruppe Offen für alle
  • Barrierefreiheit Rollstuhlgängig
  • Vergünstigungen Kinder unter 16 Jahren gratis

Regula Hauser, Leiterin Bildung & Vermittlung des Museums Burg Zug, führt alle TeilnehmerInnen an die wichtigsten Orte der Stadt Zug der Jugendbewegung der 80er-Jahre.

Start im Hof des Museums Burg Zug, Rundgang durch die Stadt mit anschliessendem Apéro. Die Führung endet nicht im Museum Burg Zug. Dauer ca. 2 Stunden. Die Führung findet im Kontext der Sonderausstellung «Ernstfall! Die Schweiz im Kalten Krieg» statt. Alle TeilnehmerInnen werden gebeten ihr persönliches ÖV-Abo mitzubringen, falls vorhanden.

Zur Ausstellung:
2019 jährt sich das Ende des Kalten Krieges zum 30. Mal. Der Fall der Berliner Mauer und die politischen Umwälzungen in den Ostblockstaaten machen 1989 zu einer historischen Zäsur. Wesentliche Merkmale des Kalten Krieges waren die Furcht vor dem Atomkrieg sowie das gegenseitige Misstrauen. Ab den 1970er Jahren überlagerten gesellschaftliche Forderungen den politisch-ideologischen Konflikt zunehmend.

Das «Gleichgewicht des Schreckens» prägte auch die Schweiz. Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur waren stark vom Kalten Krieg und dessen Feindbildern eingenommen. Das Klima war politisch aufgewühlt und antikommunistisch eingefärbt. Vor dem Hintergrund der stärker werdenden Friedens- und Anti-Atombewegung kam es in der Schweiz zu gesellschaftspolitischen Spannungen, die 1989 mit dem «Fichenskandal» und der GSoA-Armeeabschaffungsinitiative öffentlich aufbrachen.

Die Ausstellung zeigt die Entstehung des bipolaren Weltbildes des Kalten Krieges, zeichnet die wechselseitigen Feindbilder nach und beleuchtet die daraus entstandenen politischen und gesellschaftlichen Gegensätze.