Mittwoch 1. Dezember 2021

Eine besondere Aus-Zeit oder: Kunst zur Entschleunigung

Kunst & Baukultur, Film & Multimedia, Brauchtum & Geschichte

Kunsthaus Zug, Zug

  • Datum 1.12.2021  17:30 - 19:30
  • Ort Kunsthaus Zug, Zug
  • Link
  • Preis CHF 10.00 pro Person zzgl. Eintritt
  • Vorverkauf Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung per E-Mail an info@kunsthauszug.ch
  • Kategorie Architektur / Raumgestaltung, Bildhauerei / Skulptur, Design, Führung Kunstmuseum, Malen / Zeichnen, Video
  • Zielgruppe Zertifikatspflicht
  • Barrierefreiheit Rollstuhlgängig, Zu-/ Eingang bodeneben, Toilette nicht mit Rollstuhl befahrbar, Zu-/ Eingang zur Toilette bodeneben, Blindenhunde zugelassen, Rollstuhl vorhanden
  • Vergünstigungen Mitglieder gratis, Kinder unter 16 Jahren gratis, Ermässigung für Lernende / Studierende bis 25 Jahre, Ermässigung für Senioren mit AHV Ausweis, Ermässigung für Gruppen, Ermässigung mit Invaliditäts-Ausweis, Ermässigung mit Karte der Tourismus-Organisation, Kulturlegi: Vergünstigung, Lehrlingsausweis: Vergünstigung, Museumspass: Freier Eintritt, Museumsverbund: Freier Eintritt für Mitglieder, Raiffeisen-Kunden: Freier Eintritt, Zuger Kunstgesellschaft: Freier Eintritt für Mitglieder

Besucherinnen und Besucher nehmen sich Zeit, betrachten gemeinsam mit Dr. des. Sandra Winiger ausgewählte Kunstwerke der aktuelle Ausstellung "Zeit und Raum - Hommage an Peter und Christine Kamm" und lassen sie auf sich wirken. Im Gespräch tauschen sich Teilnehmende aus und geben sich Raum für Inspirationen und eigenes kreatives Tun. Es braucht keine Vorkenntnisse – nur Offenheit und Neugierde.

Das Kunsthaus Zug wäre heute ein anderes, wenn sich das Ehepaar Fritz und Editha Kamm-Ehrbar nicht mit dem österreichischen Bildhauer-Emigranten Fritz Wotruba in Zug angefreundet hätte. Wotruba beriet das Paar beim Aufbau ihrer Privatsammlung, die heute als Stiftung Sammlung Kamm die bedeutendste Kollektion Wiener Moderne in Europa ausserhalb Österreichs umfasst. Und die zur relevanten Stellung des Kunsthaus Zug im Kunstbetrieb beiträgt.

Die Ausstellung «Zeit und Raum» thematisiert das Verhältnis von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Im Zentrum steht das Wirken des Zuger Ehepaars Christine und Peter Kamm, der Sohn von Fritz und Editha Kamm-Ehrbar. Für ihn als Architekten und für sie als Kunsthistorikerin waren sowohl die Zeit wie auch der Raum wichtiger Bestandteil ihrer Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur. Werke ihrer privaten Sammlung, die mitten in ihrer Wohnung Teil des Lebens war, zeigt das Kunsthaus Zug nun zum ersten Mal der Öffentlichkeit.

Werke von Piranesi, Josef Hoffmann oder Maria von Uchatius überraschen ebenso wie Arbeiten von Roni Horn, Richard Long, Brigitte Kowanz, Roman Signer oder Kurt Sigrist. Auch Anna Margrit Annen, Guido Baselgia, Helena Krähenbühl, Albert Merz oder Hanna Villiger sind in Zug bekannte Namen, die zur Sammlung des Ehepaars Kamm gehören. Diese verbindet somit die Geschichte mit der Gegenwart, die Region mit der Welt.

Christine und Peter Kamm verknüpften das Sammeln bildender Kunst mit einem breiten Spektrum kultureller Aktivitäten. Dies verrät eine ganzheitliche Sicht auf Tradition und Innovation, Natur und Urbanität. Als Hommage zeigt die Ausstellung die verschiedenen Facetten ihres kulturellen Engagements für Zeit und Raum.

Kuratiert von Dr. Matthias Haldemann, Direktor

Für Besuchende ab 16 Jahren gilt die Covid-Zertifikatspflicht. Bitte dieses am Eingang zusammen mit einem amtlichen Ausweis vorzeigen.

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