Feindbilder – Workshop zur Sonderausstellung «Ernstfall!»

Ausstellungen, Brauchtum & Geschichte, Literatur & Gesellschaft

Museum Burg Zug , Zug

Workshop zur neuen Sonderausstellung «Ernstfall! Die Schweiz im Kalten Krieg» des Museums Burg Zug.

  • Datum 19.6.2019 - 26.1.2020
  • Dauer 1.5 Stunden, 2 Stunden
  • Altersstufe Sekundarstufe, Mittelschule & Lehre
  • Zielpublikum Schulen
  • Kultur Inklusiv Hörbehinderung
  • Anzahl Teilnehmer Max. 20 Teilnehmer
  • kosten Kantonale Klassen: CHF 100
    Ausserkantonale Klassen: CHF 150
  • dokumente Gebührenordnung Museum Burg Zug

Behandeln Sie die Blockbildung zwischen Ost und West und den Kalten Krieg demnächst im Unterricht? Suchen Sie in diesem Zusammenhang nach Bezügen zur Schweizer Geschichte oder Diskussionsthemen mit Aktualitätsbezug? Das Team Bildung & Vermittlung im Museum Burg Zug bietet in der Sonderausstellung für die Sekundarstufe I und II Workshops an.

Nach einer Führung durch die Ausstellung befassen sich die Schülerinnen und Schüler eingehend mit einem ausgewählten Objekt, einer Karikatur, einem Textdokument oder einer Hörstation. Sie halten ihre Erkenntnisse schriftlich fest und stellen diese der Klasse vor.

Leitung: Mitarbeiterinnen Team Bildung & Vermittlung
Anmeldung: zwei Wochen im Voraus via Anmeldeformular
Beratung: Regula Hauser, Leiterin Bildung & Vermittlung, rhauser@burgzug.ch oder 041 728 29 74 (Di bis Do)

Ausstellung vom 19. Juni 2019 bis 26. Januar 2020
2019 jährt sich das Ende des Kalten Krieges zum 30. Mal. Wesentliche Merkmale des Kalten Krieges waren die Furcht vor dem Atomkrieg sowie das gegenseitige Misstrauen. Ab den 1970er Jahren überlagerten gesellschaftliche Forderungen den politisch-ideologischen Konflikt zunehmend.

Das «Gleichgewicht des Schreckens» prägte auch die Schweiz. Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur waren stark vom Kalten Krieg und dessen Feindbildern eingenommen. Vor dem Hintergrund der stärker werdenden Friedens- und Anti-Atombewegung kam es in der Schweiz zu gesellschaftspolitischen Spannungen, die 1989 mit dem «Fichenskandal» und der GSoA-Armeeabschaffungsinitiative öffentlich aufbrachen.

Die Ausstellung zeigt die Entstehung des bipolaren Weltbildes des Kalten Krieges, zeichnet die wechselseitigen Feindbilder nach und beleuchtet die daraus entstandenen politischen und gesellschaftlichen Gegensätze.

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