Homöopathie, Zauberei, Musik – eine Bühne für alles

Musik, Theater & Tanz

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Mit insgesamt 23 Anlässen gestaltet sich das anstehende Programm in der Rathus-Schüür Baar so bunt wie gewohnt.

Baar – Die beliebte Baarer Kleinkunstreihe in der Rathus-Schüür startet traditionell mit dem Neujahrskonzert ins 2020 – aus Platzgründen wie immer im Gemeindesaal. Am 1. Januar sind Les Papillons zu Gast; und damit zwei schillernde Virtuosen an Piano und Violine. Michael Giertz und Giovanni Reber feiern dabei ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum. Im Anschluss offeriert die Gemeinde den Neujahrsapéro.

Es folgen bis Mitte Juni 14 weitere Acts aus der Kleinkunst-Sparte sowie zwei Veranstaltungen der Bibliothek Baar und gleich sechs Donschtig-­Träff-Ausgaben (siehe Box).

Kleinkunstperlen am Laufmeter

Für das kecke Duo Luna-Tic und seinem Programm «Heldinnen!» ist schliesslich wieder die Rathus-Schüür der Schauplatz (9. Januar). Danach kommt Daniel Ziegler, der mürrische Bassist aus der Giacobbo-Müller-Show, mit seiner zweiten Solonummer «Bassta!» in die Schüür (23. Januar). Lieder und Geschichten vom Rand und aus der Mitte trägt schliesslich der Blues Max in «Sport und Liebe» vor (20. Februar). Und die Woche darauf feiert die für ihre Spitzzüngigkeit bekannte Sarah Hakenberg in Baar die Vorpremiere zu ihrem neusten Liederprogramm «Dann kam lange nichts» (27. Februar).

Und jetzt sind die Kinder dran: Margarita und Kaj erleben Aufregendes – Kaj wird entführt. Kinder ab vier Jahren helfen mit bei der Rettung (7. März).

Punktuell nur knapp über der Gürtellinie bleiben Pasta del Amore in ihrem Programm «Show zäme!» (12. März), bevor es mit der Musique Simili und ihrem farbenprächtigen Liederabend wieder etwas «anständiger», aber nicht minder virtuos zu und her geht (26. März).

Arrivierte Schweizer Prominenz gibt es wenige Tage später mit Vera Kaa und ihrem Programm «Längi Zyt» (2. April). Für die Freunde faszinierender Illusion ist Ralph Gagel der Mann. Magie pur bringt er auf die Bühne und wird bestimmt für reichlich Ratlosigkeit und offene Münder sorgen (7. Mai). Etwas nachdenklicher und poetischer sind die Elegien von Sebastian Krämer in seinem Programm «Im Glanz der Vergeblichkeit» (14. Mai). Und als praktischer Ratgeber tritt schliesslich Olaf Bossi in Erscheinung, der zum Minimalist geworden ist und nun eruieren muss, was er noch braucht und wohin er damit soll (28. Mai). Danach läuten Les Trois Suisses mit ihrem witzig-musikalischen Programm «Vagabund» das Saisonfinale ein (4. Juni). Es folgen noch die Jazzmatinee mit den Wizards of Creole Jazz (14. Juni) und die Zuger Sprachakrobatin Judith Stadlin mit ihrem Bühnenprogramm «Häschtääg zunderobsi» (16. Juni).

Die Bibliothek Baar ist in dieser Saison mit zwei Anlässen vertreten. Zum einen mit Regula Brühwiler-Giacometti und ihrem Buch «Plötzlich Familie» (3. März). Zum anderen mit Christof Gasser und seinem Lokalkrimi «Solothurn tanzt mit dem Teufel» (8. April). (Andreas Faessler)

Hinweis
Das Rathus-Schüür-Programm ist abrufbar unter www.baar.ch, Menü «Freizeit», Rubrik «Rathus Schüür». Das Saison-Abo kostet 305 Franken. Es berechtigt wie gewohnt zu einem frei übertragbaren Sitzplatz nach Wahl.

Der Donschtig-Träff (jeweils um 9 Uhr)

30. Januar: Der katholische Pfarrer von Baar, Anthony Chukwu, erzählt aus seinem Leben zwischen Europa und Afrika.

20. Februar: Mit Genuss zum Idealgewicht: Die Ernährungsberaterin Julia Gruber zeigt geeignete Methoden auf, um das Gewicht zu reduzieren – ohne Diäten.

26. März: Promi-Donschtig-Träff mit den beiden bekannten Schweizer Kolumnisten Sybil Schreiber und Steven Schneider.

30. April: Faszination Natur: Peter Kern vom Naturnetz Unteramt berichtet über Flora und Fauna mit der Welt der Vögel als Schwerpunkt.

28. Mai: Heike Klingebiel berichtet, wie sie einen Kameramann auf dem Landweg von Deutschland nach Tibet begleitet hat.

18. Juni: Schriftsteller Emil Zopfi berichtet aus dem bewegten Leben des Glarner Homöopathen Samuel Zopfy. (fae)