Der Streit um die Fischrechte in der Reuss

Brauchtum & Geschichte, Literatur & Gesellschaft

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Andreas Itens Historie «Im Zeichen der Fische» ist nach 20 Jahren in einer Neuauflage erschienen.

Unterägeri – Im Herbst 1999 legte Andreas Iten, Politiker und Schriftsteller aus Unterägeri, mit seinem Buch «Im Zeichen der Fische» eine ­erfrischende Historie vor über ein spannendes Nischenthema in der Regionalgeschichte: Darin geht es primär um die Streitereien zwischen den Obrigkeiten Zugs und des Aargaus um die Fischrechte in der Reuss. Aus heutiger Sicht mutet die seinerzeit hochernste Angelegenheit wie eine heitere Posse an. Und so vermittelt es Andreas Iten auch in seinem Buch. Zudem nimmt er sich im selben Buch – aber ­unabhängig von der Reuss-Fischenz – zweier Zuger Landammänner aus verschiedenen Jahrhunderten an, die auf dem Gubel zusammenkommen und über den Kanton reflektieren. «Im Zeichen der Fische» darf als ein besonderes Stück Kultur- und Rechtsgeschichte des Kantons Zug angesehen werden.

Nun hat der Kanton Zug aufgrund der Nachfrage und nach Einwilligung des Autors das längst vergriffene Buch in einer Neuauflage drucken lassen, und es ist somit wieder erhältlich. Zu beziehen ist das knapp 116-seitige Buch bei der Zuger Staatskanzlei für acht Franken. (fae)