Neuauflage eines Zuger Dramas

Bühne

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Mit «De schwarz Schuemacher» bringen die Zuger Spiillüüt einen Klassiker auf die Bühne. Erstmals in einer Mundartversion – anlässlich 50 Jahre Theater im Burgbachkeller.

Zug – Anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums des Theaters im Burgbachkeller führen die Zuger Spiillüüt eine neue Mundartfassung des Zuger Klassikers «Der schwarze Schumacher» auf. Die Urversion dieses mehraktigen Dramas stammt von Theodor Hafner, geschrieben 1939 für die Landesausstellung.

Die Geschichte handelt von der historischen Zuger Person des Josef Anton Schumacher (1677–1735), der in einer politisch sehr unruhigen Zeit lebte, als ­zwischen den pro-französischen «Linden» und den anti-französischen «Harten» grosse Spannungen herrschten. Schumacher wurde zu einer Art Galionsfigur der «Harten», deren Einstellungen und Ansichten besonders ­rigoros und unerbittlich waren. Der fromme, konservative Schumacher avancierte zum Führer der Gruppierung, welche an der weichenstellenden Landsgemeinde anno 1729 die «Linden» vom Parkett verdrängte. 1731 wurde Schumacher Zuger Ammann und verfügte über alle Macht. Er regierte hart, doch sollte es nicht lange dauern, bis seine Herrschaft wegen ungünstiger Entwicklungen endete und er wegen Landesverrat verbannt wurde. Aufgrund seines Aussehens und seiner finsteren Miene wurde der Ammann stets «Schwarzer Schumacher» genannt.

Rémy Frick in der Hauptrolle

Die Mundartfassung dieses Dramas stammt aus der Feder von Klaus Frick, Rafael Iten und Vereinspräsident Rémy Frick, der auch gleich die Hauptrolle des Schumachers spielt.

Die Premiere von «De schwarz Schuemacher», wie das Stück auf Mundart heisst, erfolgt am Freitag, 18. Januar, um 20 Uhr im Theater im Burgbachkeller. Anschliessend Apéro. (fae)

Hinweis
Alles zum Stück, zum Vorverkauf und zu den Spieldaten online unter www.zuspi.ch