Sonntag 25. Februar 2024 bis Sonntag 26. Mai 2024

Friedrich Kiesler - Us, You, Me

Ausstellungen

Kunsthaus Zug, Zug

  • Datum 25.2.2024 - 26.5.2024 jeweils Sa, So  10:00 - 17:00
    25.2.2024 - 26.5.2024 jeweils Di, Mi, Do, Fr  12:00 - 18:00
  • Ort Kunsthaus Zug, Zug
  • Link
  • Preis CHF 18.00 / 15.00
  • Kategorie Architektur / Design, Kunst
  • Art der Ausstellung Sonderausstellung
  • Barrierefreiheit Rollstuhlgängig, Zu-/ Eingang bodeneben, Zu-/ Eingang zur Toilette bodeneben, Blindenhunde zugelassen, Rollstuhl vorhanden
  • Zutrittskonditionen Mitglieder gratis, Kinder unter 16 Jahren gratis, Ermässigung für Lernende / Studierende bis 25 Jahre, Ermässigung für Senioren mit AHV Ausweis, Ermässigung für Gruppen, Ermässigung mit Invaliditäts-Ausweis, Museumspass: Freier Eintritt, Museumsverbund: Freier Eintritt für Mitglieder, Raiffeisen-Kunden: Freier Eintritt, RailAway: Vergünstigung, Zuger Kunstgesellschaft: Freier Eintritt für Mitglieder

Friedrich Kiesler war eine der faszinierendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts: in Czernowitz geboren (früher Österreich-Ungarn, heute Ukraine) und in Wien ausgebildet, ist bis heute für Kulturschaffende verschiedenster Disziplinen eine Inspiration. Ein facettenreicher Jahrhundertkünstler, der für viele noch zu entdecken ist.

Bevor er 1947 selbst bildnerisch aktiv wurde, war er vor allem als Architekt und Theaterreformer bekannt. Für seine Künstlerfreunde inszenierte er eigenwillige Ausstellungen, die zur installativen Kunstform wurden. Kiesler schlug dabei die Brücke von der Wiener Moderne und De Stijl über den Surrealismus bis zur amerikanischen Avantgarde der 1960er-Jahre. Sein Freundeskreis liest sich wie das Who’s who der Kunstwelt: von Egon Schiele über Hans Arp und Marcel Duchamp bis Robert Rauschenberg und Andy Warhol. Wohl kein anderer Künstler hat so lang in derart unterschiedlichen Welten und so breit gewirkt wie er.

Die Ausstellung «Us, You, Me» im Kunsthaus Zug geht dem bislang wenig beleuchteten Aspekt der bildenden Kunst von Kiesler nach. Seine innovativen Malereien und Skulpturen interagieren mit der räumlichen und sozialen Umgebung – nichts existiert für sich allein. Für den Ausnahmekünstler Kiesler waren das Leben und die Kunst immer in Bewegung und veränderbar.
 
Das Kunsthaus Zug erarbeitete die Ausstellung über mehrere Jahre hinweg in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung in Wien und dem Estate of Frederick Kiesler in New York, mit Leihgaben aus Deutschland, Österreich und den USA. Die Ausstellung mit vielen kaum oder noch gar nicht gezeigten Werken ist exklusiv in Zug zu sehen. Begleitend dazu gibt es ein Veranstaltungsprogramm, und es erscheint eine wissenschaftliche Publikation.
 
Kuratiert von Stephanie Buhmann, New York, Matthias Haldemann und Gerd Zillner, Wien

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