Sonntag 1. September 2019 bis Donnerstag 9. Januar 2020

Führung in Gebärdensprache «Ernstfall! Die Schweiz im Kalten Krieg»

Brauchtum & Geschichte, Kunst & Baukultur, Literatur & Gesellschaft

Museum Burg Zug, Zug

  • Datum 1.9.2019  14:00 - 15:00
    9.1.2020  18:00 - 19:00
  • Ort Museum Burg Zug, Zug
  • Link
  • Preis CHF 10
  • Kategorie Geschichte, Gesellschaftsfragen, Museumsführung, Weitere Angebote Gesellschaft
  • Zielgruppe Offen für alle
  • Barrierefreiheit Rollstuhlgängig, Zu-/ Eingang mit flacher Rampe / Schwelle, Zu-/ Eingang mit rollstuhlgängigem Lift, Toilette mit Rollstuhl befahrbar, Toilette seitlich anfahrbar, Zu-/ Eingang zur Toilette mit rollstuhlgängigem Lift, Anfang und Ende von Treppen gekennzeichnet (Materialwechsel), Blindenhunde zugelassen
  • Vergünstigungen Mitglieder gratis, Kinder unter 16 Jahren gratis

So 01.09. | 14 h: Führung mit Fachreferentin Stephanie Müller und Simultanübersetzung in Gebärdensprache.

Do. 09.01. | 18 h: Führung mit Fachreferentin Barbara Croisier und Simultanübersetzung in Gebärdensprache.



Zur Ausstellung:

2019 jährt sich das Ende des Kalten Krieges zum 30. Mal. Der Fall der Berliner Mauer und die politischen Umwälzungen in den Ostblockstaaten machen 1989 zu einer historischen Zäsur. Wesentliche Merkmale des Kalten Krieges waren die Furcht vor dem Atomkrieg sowie das gegenseitige Misstrauen. Ab den 1970er Jahren überlagerten gesellschaftliche Forderungen den politisch-ideologischen Konflikt zunehmend.

Das «Gleichgewicht des Schreckens» prägte auch die Schweiz. Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur waren stark vom Kalten Krieg und dessen Feindbildern eingenommen. Das Klima war politisch aufgewühlt und antikommunistisch eingefärbt. Vor dem Hintergrund der stärker werdenden Friedens- und Anti-Atombewegung kam es in der Schweiz zu gesellschaftspolitischen Spannungen, die 1989 mit dem «Fichenskandal» und der GSoA-Armeeabschaffungsinitiative öffentlich aufbrachen.

Die Ausstellung zeigt die Entstehung des bipolaren Weltbildes des Kalten Krieges, zeichnet die wechselseitigen Feindbilder nach und beleuchtet die daraus entstandenen politischen und gesellschaftlichen Gegensätze.