Donnerstag 5. November 2020 bis Samstag 9. Januar 2021

Christopher Lehmpfuhl – Still-Lebendige Stadt-Landschaften

Ausstellungen

Galerie Urs Reichlin AG, Zug

  • Datum 5.11.2020 - 9.1.2021 jeweils Do  10:15 - 21:00
    5.11.2020 - 9.1.2021 jeweils Fr  10:15 - 18:15
    5.11.2020 - 9.1.2021 jeweils Sa  10:15 - 16:15
    5.11.2020 - 9.1.2021 jeweils Mi  10:15 - 18:15
  • Erg. Zeitangaben Darüber hinaus gerne nach Vereinbarung

    Ihnen stehen ca. 45 Parkplätze rund ums Haus zur Verfügung.
  • Ort Galerie Urs Reichlin AG, Zug
  • Preis Die Ausstellungen sind kostenfrei.
  • Kategorie Kunst
  • Zielgruppe Offen für alle
  • Barrierefreiheit Rollstuhlgängig, Toilette mit Rollstuhl befahrbar, Heller Raum / Helle Räume
  • Vergünstigungen Gratis für alle / Freier Eintritt

Unter dem Titel «Still-Lebendige Stadt-Landschaften» zeigen wir in dieser Ausstellung neue eindrückliche Werke.

Zarte Aquarelle, satte Stillleben, bukolische Landschaften und urbane Städte werden den Besucher in ihren Bann ziehen.

Mit den eigenen Worten des deutschen Top-Künstlers erklärt Christopher Lehmpfuhl die Entstehung seiner Bilder, die in den letzten Monaten der Pandemie entstanden sind:

«Im Rückblick auf die vergangenen Wochen kann ich nur sagen, dass die Corona-Krise, so schlimm sie war und immer noch ist, auch Chancen für Neues mit sich bringt. Meine anfänglich präsente Verunsicherung aufgrund der abgesagten Ausstellungen und Messen forderte mich heraus, neue Wege zu gehen – um unsere Lebensgrundlage zu sichern, und um meinen inneren Drang zum Malen zu stillen.

Für mich als Freiluftmaler bedeuteten die Einschränkungen unserer Bewegungsfreiheit: keine Malreisen und kein Malen wie gewohnt, vor Ort unter freiem Himmel, ob im urbanen Raum oder in der Natur, pastos und großformatig in Öl auf Leinwand mit den Händen. So habe ich mich neu orientiert und bin zu einer anderen Maltechnik übergegangen. Zum Aquarell. Ich nahm handgeschöpftes Büttenpapier, griff zu Wasserfarben und Pinsel und begann ohne viel Materialaufwand zu malen. Das Resultat gefiel mir.

Ich fokussierte mich zunächst auf Bildmotive in unseren eigenen vier Wänden. Sobald die Ausgangsbeschränkungen gelockert wurden, ging ich nach draußen und erweiterte den Radius für meine Bildmotive. Das Licht – mein wiederkehrendes Thema – war in den letzten Wochen warm und frühlingshaft. Ich musste die lichten Momente einfangen und sie in Kunst festhalten. Das tägliche Malen verhalf mir dazu.

Das Aquarell schien mir das geeignete Medium für meine innere Verfassung zu sein. Es passte zu dem vorübergehend erforderlichen Rückzug, zu dem Warten auf das, was kommen wird. Die Technik erfordert zudem eine hohe Konzentration, welche eine enorme Ruhe mit sich bringt und sogar eine meditative Wirkung hat.

Auch wenn die Normalität langsam wieder Einzug in unseren Alltag findet, möchte ich mir das tägliche Aquarellieren beibehalten und es neben der Ölmalerei – mit etlichen Farbeimern und großen Leinwänden – auch im Stadtraum, am Meer und in der Natur verstärkt praktizieren.»

Christopher Lehmpfuhl im Sommer 2020




Wir freuen uns auf Sie!

Ihre
Urs Reichlin & Steffen Urbanski
GALERIE URS REICHLIN

www.ursreichlin.com

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